Betrieblicher Bedarf
Die Besetzung ergibt sich aus der Zahl der gleichzeitig benötigten Mitarbeiter, den Schichten, der Schichtdauer und den Besetzungstagen. Zeitweise Spitzen innerhalb eines Tages werden über den Spitzenzuschlag ergänzt.
Personalbedarfsrechnung
Der Rechner trennt den betrieblichen Besetzungsbedarf von der vertraglichen Arbeitszeit eines einzelnen Mitarbeiters. Dadurch werden Betriebstage und individuelle Arbeitstage nicht miteinander verwechselt.
Ein Betrieb kann beispielsweise 360 Tage im Jahr besetzt werden müssen. Ein einzelner Mitarbeiter arbeitet deshalb nicht 360 Tage, sondern innerhalb seiner vereinbarten Wochenarbeitszeit und der daraus resultierenden Arbeitstage. Die benötigten Besetzungsstunden werden dem tatsächlich verfügbaren Stundenvolumen je Mitarbeiter gegenübergestellt.
01 · Eingaben
Werte direkt verändern. Die Berechnung erfolgt sofort. Alle Felder müssen ausgefüllt sein; leere Felder werden nicht als 0 gewertet. Änderungen werden nicht gespeichert; beim erneuten Laden erscheinen wieder die Ausgangswerte.
02 · Nicht verfügbare Zeit
04 · Was wird hier unterschieden?
Die Besetzung ergibt sich aus der Zahl der gleichzeitig benötigten Mitarbeiter, den Schichten, der Schichtdauer und den Besetzungstagen. Zeitweise Spitzen innerhalb eines Tages werden über den Spitzenzuschlag ergänzt.
Ein Mitarbeiter wird anhand seiner vertraglichen Wochenarbeitszeit und der vereinbarten Zahl der Arbeitstage pro Woche gerechnet.
Urlaub, Feiertage, Krankheit, Schulungen und sonstige Abwesenheit reduzieren die Arbeitstage. Arbeitsbedingte Zeiten (Verfügbarkeit) und persönlich bedingte Unterbrechungen (spontane Pausen) reduzieren anschließend getrennt die nutzbare Zeit.
05 · Rechenweg
Der Rechner verwendet die betriebliche Besetzung als Stundenbedarf und die tatsächlich für die Besetzung nutzbare Jahresarbeitszeit eines Mitarbeiters als Kapazität.
Für die zweite Zahl im Ergebnis wird zusätzlich berücksichtigt, dass mehrere Mitarbeiter gleichzeitig ausfallen können:
Die Wahrscheinlichkeit wird mit der Binomialverteilung berechnet: Jeder eingeplante Mitarbeiter fällt mit der zufälligen Ausfallquote aus, unabhängig von den anderen. Die Seite probiert die Zahl der eingeplanten Mitarbeiter je Schicht der Reihe nach durch, bis der Deckungsgrad erreicht ist. Ein Austausch von Mitarbeitern zwischen Schichten wird nicht angenommen; das wirkt eher vorsichtig. Gehäufte gleichzeitige Ausfälle, z. B. bei Krankheitswellen, bildet die Unabhängigkeitsannahme dagegen nicht ab; dann kann der tatsächliche Bedarf höher liegen. Ein Dezimalwert je Schicht wird für die Reserveberechnung auf ganze Personen aufgerundet, der Stundenbedarf dagegen mit dem eingegebenen Durchschnittswert gerechnet.
Wichtig: Urlaub, Feiertage, Krankheit, Schulungen und sonstige Abwesenheiten werden hier bereits als konkrete Arbeitstage abgezogen. Die Verfügbarkeit ist deshalb ausdrücklich als Verfügbarkeit innerhalb der verbleibenden Anwesenheitszeit definiert und nicht als Ersatz für diese Abwesenheitstage. Der Bedarf in Vollzeitäquivalenten bezieht sich auf die eingegebene vertragliche Wochenarbeitszeit. Arbeitszeitrechtliche Vorgaben (z. B. Arbeitszeitgesetz, Ruhezeiten) sowie tarifliche oder betriebliche Regelungen werden nicht geprüft. Die Ergebnisse dienen der Orientierung und ersetzen keine fachliche Prüfung im Einzelfall.
Der Personalbedarfsrechner ist eigenständig nutzbar. Für eine breitere erste Orientierung oder eine konkrete Analyse stehen weitere Werkzeuge bereit.